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Lorbeer
Der Lorbeerstrauch stammt aus dem Mittelmeerraum . Eine alte Geschichte sagt, das verdürren eines Lorbeerstrauches bedeutet für das Haus Unglück. Im alten Rom wurde die Pflanze schon als Heilmittel genutzt.
Da die Pflanze nicht winterhart ist, wird sie in Mitteleuropa meist in Pflanzkübel kultiviert. Das ideale Material ist dafür Terrakotta , es biete durch seine Eigenschaften günstige Feuchtigkeits- und Sauerstoffverhältnisse. Der aromatische immergrüne Strauch oder Baum kann bis zu 20 m hoch werden. Die dunkelgrünen, länglichen, eiförmigen lederartigen Blätter sind mit zahlreichen Öldrüsen durchsetzt. Die Blätter eignen sich hervorragend zum trocknen, aber auch frisch zum würzen. Die Blätter sind als Gewürz in vielen europäischen Ländern beliebt. Besonders bei schweren Fleischmahlzeiten wird Lorbeer gerne beigefügt. Die Blütezeit ist von April bis Juni, ganzjährig kann geerntet werden.
Verwendung:
Als Würze wird er hauptsächlich bei Suppen, Eintöpfen, Soßen und Fleischmahlzeiten verwendet, aber auch als Geschmacksträger bei der Herstellung von Essig und Öl
als Heilmittel: Abgesehen von den appetitanregenden und verdauungsfördernden Eigenschaften lässt sich Lorbeer auch äußerlich als schmerzlindernd, antirheumatisch und antiseptisch einsetzen. Umschläge mit Lorbeeröl sollen der Haut eine bessere Regeneration verschaffen.
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