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Salbei
Der aus dem Mittelmeer stammende Salbei ist vorrangig als Heilpflanze bekannt gewesen. In keiner historischen medizinischen Literatur ist Salbei unerwähnt geblieben. Er wird seit dem Altertum kultiviert. Heute gibt es schätzungsweise über 800 Sorten an Salbei und ist weltweit vertreten als Gewürz, als auch als Naturheilmittel.
Die Pflanze hat eine ca. Wuchshöhe von 80 cm. An der Basis ist sie oft ein verholzter Halbstrauch. Die rauen Stängel und Blätter sind in einem grau-grün oder je nach Sorte dunkelrot. Die blauen bis violetten Blüten blühen von Juni bis August. Sie lässt sich perfekt auch als Topfpflanze kultivieren. Ein großer Terrakotta
Topf mit einem prächtigen Lavendelstrauch ist eine Augenweide für jede
Terrasse
Der Salbei liebt einen sonnigen Standort mit einem gut durchlässigen möglichst kalkhaltigen Boden. Er ist nicht überempfindlich, sollte aber nicht allzu großen Minus-Temperaturen ausgesetzt werden. Als Küchenkraut ist er auch unkompliziert auf der Fensterbank zu ziehen.
Junge Triebe und Blätter können das ganze Jahr geschnitten werden, um die Blätter für den beliebten und gesundheitlich wertvollen Tee zu trocknen, empfiehlt es sich die Blätter nicht allzu spät im Jahr zu pflücken. Die getrockneten Blätter gut luftdicht verschlossen in möglichst lichtdichten Behältnissen aufbewahren.
Verwendung: Salbei sollte, anders als bei den meisten Kräutern, mitgekocht werden dann kann sich das Aroma am besten entfaltet. Durch seinen eigenen intensiven Geschmack ist es nicht ratsam Salbei mit anderen Kräutern zu mixen. Das bekannteste und beliebteste Gericht ist - Saltimbocca (Kalbsschnitzel mit Parmaschinken und Salbeiblättern). Es eignet sich als Geschmacksträger bei Suppen, Geflügel, Gemüse, Soßen und Essig und Öl
als Heilmittel: Salbei hat seine eigentliche Tradition in der Naturheilkunde. Es war als wahres Wunderheilmittel verschrien. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich von der innerlichen Anwendung bei Magen-und Darmerkrankungen, Halsschmerzen, Entzündungen im Rachenraum und Zahnfleisch, über äußerliche Anwendungen zur Förderung der Wundheilung oder gegen Insektenstiche. Seine positiven Eigenschaften sind die antiseptisch, desinfizierende Wirkung. Bei Erkältungskrankheiten ist ein aufgesetzter Salbeitee ein wirksames ohne Nebenwirkungen natürliches Medikament.
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