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Rosmarin
Im Altertum wurde Rosmarin zur Verbesserung des Gedächtnisses verwandt. Laut kultischen Brauch wurde es verbrannt und der dadurch entstandene Rauch sollte das Erinnerungsvermögen auffrischen, oder böse Gedanken vertreiben. Besondere Merkmale sind bei Rosmarin die Wuchshöhe von bis zu 200 cm und die verholzten Stängel und die nadelartigen Blättern. Rosmarin ist eine immergrüne Pflanze. Blütezeit ist von März bis Juni. In Mitteleuropa ist die nicht ganz winterharte Pflanze während der Winterzeit bestens in Kübel und Pflanzgefäße aufgehoben. Die Überwinterung sollte idealerweise bei 5 Grad geschehen, ansonsten die Beetpflanzen mit Winterschutz ausrüsten. Fans von frischen Küchenkräutern können das Kraut auch ganzjährig in der Wohnung kultivieren. Rosmarin liebt einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Die jungen Triebe können das ganze Jahr über geerntet werden. Selbst getrockneten Rosmarin lagert man am besten in lichtundurchlässigen, luftdicht verschlossenen Behältnissen.
Verwendung: Rosmarin ist für einen sehr intensiven Geschmack bekannt, deshalb ist bei der Dosierung Zurückhaltung angesagt. In der italienischen Küche wird Rosmarin oft als Kräutermischung mit Thymian , Estragon , Oregano und Basilikum verwendet. auch zur Herstellung von Kräuteressig oder Kräuteröl dient es als Geschmacksverstärker.
als Heilmittel: In der Naturheilkunde wird es bei Herz- und Kreislaufkrankheiten eingesetzt. Das Aroma von Rosmarin ist Appetit anregend und wirkt gleichzeitig beruhigend auf den Magen-und Darmtrakt. Bekannt sind die erholsamen und erfrischenden Kräuterbäder mit Zusatz von Rosmarin.
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