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Zur Aufzucht von Nutzpflanzen wird anderes Licht benötigt, als zur Überwinterung von Exoten. Auch sind die Unterschiede je nach Pflanze teilweise sehr erheblich. Um einen Überblick über verschiedene Arten von Pflanzenbeleuchtung und deren praktischen Einsatz zu bekommen, muss man sich zunächst über die eigenen Bedürfnisse bzw. über die Ansprüche der zu beleuchtenden Pflanzen klar werden. Wie viel und welches Licht benötigt die Pflanze? Das Licht ist für die Pflanzen nebst Wasser, Nährstoffen und Luft das Wichtigste für das Pflanzenwohlbefinden überhaupt. Ohne Licht findet keine Photosynthese statt und die Pflanzen gehen sehr schnell ein - wobei meistens ein Lichtmangel herrscht und die Pflanze sich nicht optimal entwickeln kann. Für Pflanzen in der Indoorzucht gilt: Je mehr Licht umso höher fällt der Ertrag aus. Für 1m² sollte man in der Wuchsphase mit 20.000 Lumen rechnen und einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin.
Viel weniger sollte es nicht sein wenn man ausschließlich mit Kunstlicht arbeitet, sonst kümmern die Pflanzen. Für die Blütephase sollte man dann ab 50.000 Lumen pro m² aufwärts beleuchten. 3500 Kelvin sind hierbei ideal. Die Wattzahl hat hiermit nicht viel zu tun. Es kommt auf die Lichtleistung an.