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Klimaschutz und Dämmung als große Herausforderung

18. Februar 2010 Die Entwicklungen rund um ökologisches und energieeffizientes Bauen stehen im Mittelpunkt des Messeauftrittes von Ytong auf der „Bauen und Energie Wien“, die vom 18. bis 21. Februar stattfindet. Neue Maßstäbe im Bereich der Innen- und Außendämmung setzt Ytong Multipor – die einzige massive Dämmplatte am Markt, die zudem brandbeständig, leicht zu verarbeiten und vollständig recycelbar ist. Insbesondere für Sanierungsobjekte wie Gründerzeithäuser oder Objekte, deren Fassaden besonders schützenswert sind, gilt Ytong Multipor als innovatives Dämmsystem. Die Mineraldämmplatte erweist sich gerade für diese speziellen Sanierungen als optimale Lösung, insbesondere dann, wenn eine Außendämmung nicht in Frage kommt“, sagt Ing. Claus Steiner, Geschäftsführer von Xella Porenbeton Österreich. Bei denkmalgeschützten oder architektonisch wertvollen Gebäuden kann man mit der richtigen Innendämmung für wesentlich mehr Energieeffizienz sorgen.

Ytong Multipor vereint sämtliche Eigenschaften eines massiven Baustoffes in sich und bietet sich speziell für den Bereich der energetischen Gebäudesanierung – eines der Topthemen im Kampf gegen die Klimaerwärmung – an. Die Mineraldämmplatte eignet sich damit besonders zum Einsatz bei der thermischen Sanierung von Altbauten, deren Außenfassade im Originalzustand erhalten bleiben soll. Steiner dazu: „Mit der neu entwickelten Ytong Multipor – Mineraldämmplatte kann eine Innendämmung ohne Einsatz von aufwändigen Dampfsperren angebracht werden. Fällt beispielsweise Tauwasser an, so wird dies von den Luftporen aufgenommen und durch die natürliche Austrocknung des mineralischen Materials wieder der Raumluft zugeführt. Dadurch werden Feuchteschäden vermieden.“

Wirtschaftlicher Nutzen

Die Mineraldämmplatte bietet gerade bei der Altbausanierung wichtige Vorteile. Sie eignet sich für die Innendämmung von Außenwänden ohne zusätzliche Dampfsperre für eine nachhaltige energietechnische Sanierung von Altbauten. Empfohlene zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen, insbesondere bei älterer Bausubstanz, bringen eine deutliche Heizkostenersparnis und senken den Energieverbrauch. „Stehen Instandhaltungsmaßnahmen, Umbauten oder Erweiterungen und Zubauten bei einer Bestandsimmobilie an, sollte keinesfalls auf die energetische Modernisierung verzichtet oder vergessen werden“, meint Claus Steiner. „Gerade bei der Renovierung denkmalgeschützter oder aufwendig gestalteter Fassaden ist die Innendämmung oft die einzige Möglichkeit, den Wärmeschutz wirksam zu verbessern, ohne in die Gestaltung der Fassade eingreifen zu müssen.“

Gut gedämmt von innen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Dämmplatten kann Ytong Multipor anfallendes Tauwasser aufnehmen und durch natürliche Austrocknung des mineralischen Materials wieder dosiert an die Raumluft abgeben. „Ytong Multipor schließt die Feuchtigkeit in den wärmedämmenden Luftporen der Zellwände ein und erzeugt dadurch eine ausgeglichene Regulierung des Raumklimas“, erklärt Steiner. „Durch den vergleichsweise wesentlich niedrigeren ?-Wert gegenüber geschäumten Dämmstoffen können wir mit unserem Produkt insgesamt bessere Raumklimawerte erzielen.“ Durch eine solide geplante und ausgeführte Wärmedämmung an der Innenseite können die Wärmeverluste je nach Bestandsvariante auf die Hälfte und weniger der ursprünglichen Verluste reduziert werden, Tauwasser- und Schimmelbildung an den Innenecken oder Fensteranschlüssen vermieden und damit die bauphysikalische Sicherheit deutlich erhöht werden. Die thermische Behaglichkeit durch höhere Innenoberflächentemperaturen wird insgesamt spürbar verbessert.

Für jedes Objekt die richtige Lösung

Ytong Multipor Mineraldämmplatten werden auch im Außenbereich angewandt. Sie werden an der Außenseite der bestehenden Konstruktionen angebracht, wobei die konstruktiven Außenbauteile an das warme Innenraumklima herangeführt und vor starken Außentemperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen geschützt werden. Ein großer Vorteil der Außendämmung ist, dass man während der Sanierungsarbeiten auf keine Nutzfläche verzichten muss. Für Neubauprojekte gibt es eine passende Lösung in Form der Kombination der Ytong Multipor und dem Ytong Thermoblock, mit der der Passivhausstandard erreicht wird. „Mit der Verknüpfung dieser beiden Produkte gehen wir einen entscheidenden Schritt vorwärts in Richtung Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit. Entscheidet man sich von vornherein für die richtige Lösung, wird das Nachbessern obsolet“, sagt Geschäftsführer Claus Steiner. Dazu erfüllt die Mineraldämmplatte höchste Brandschutzanforderungen und eignet sich damit hervorragend für großflächige Dämmarbeiten, wie für die unterseitige Dämmung von Tiefgaragen- und Kellerdecken.
Weitere Informationen unter: www.ytong.at
Rückfragehinweis:
Pressestelle Ytong, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien Kommunikationsberatung GmbH
A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 83, Tel +43-1-904 21 55-0